Die Montag bis Freitag Küche – Rezension

Daten & Fakten

Herausgeberinnen: Alessandra Redies, Maryna Zimdars

Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH

ISBN: 978-3833859984

Seiten: 312

Rezepte: 260

Preis: 24,99 €

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Ein erster Blick ins Buch

Die Montag bis Freitag Küche ist ein Kochbuch von Alessandra Redies und Maryna Zimdars und ist am 07.03.2017 im GRÄFE UND UNZER Verlag erschienen. Das Buch liefert 260 Antworten auf die Frage: „Was koche ich heute?“ Dazu gliedert es sich zunächst in 5 Kapitel. Für jeden Wochentag eins. Der Montag steht ganz unter dem Motto „Ran an die Suppe“, während man den Dienstag zum Nudeltag erklärt. Am Mittwoch wird Fleisch satt aufgetischt. Gerade noch rechtzeitig, denn am Donnerstag ist Veggietag. Abgeschlossen wird die Woche vom Freitag. Und was darf am Freitag nicht fehlen? Klar der Fisch. Aber auch Süßspeisen finden zum Abschluss der Woche noch ihren Platz. 

Jedes Kapitel ist wiederum in sich gleich aufgebaut. Es gibt jeden Tag ein wenig unnützes Wissen zum Wochentag, Basiswissen zu den Gerichten des Tages (Montag z.B.: „Suppen-Know-How auf einen Blick“), dann natürlich viele Rezepte und zum Schluss noch eine Seite mit Tipps, was mit den Überbleibseln geschehen kann, ein „Best of the Rest“ sozusagen. Ganz am Ende ist außerdem noch ein ausführliches Register angeschlossen, in dem man wirklich jedes Gericht wiederfinden kann. 

Das Konzept des Buches ist schlicht, aber klar. Kein Gericht dauert länger als 30 Minuten und soll somit genug Zeit lassen, den Feierabend trotz des Kochens noch zu genießen. Deswegen ist auch bei jedem Gericht klar erkennbar, wie lange es dauern wird. 

Inhaltsverzeichnis

  • Montag: Ran an die Suppe!
  • Dienstag: Nudeltag
  • Mittwoch: Bergfest – Fleisch her!
  • Donnerstag ist Veggietag
  • Freitag: Fisch und Süßspeisen

Darf ich vorstellen? Mittwoch – Kein Bock. Kein Bock – Mittwoch. Ich nehme an, Ihr kennt euch bereits.

Die Rezepte

Die Kernkompetenz eines jeden Kochbuches. Ohne gute Rezepte können die Fotos noch so gut, der Verlag noch so renommiert und die Köche noch so berühmt sein. Deshalb kommen wir jetzt endlich zum wichtigsten Teil eines jeden Kochbuchs, den hoffentlich wunderbaren und schmackhaften Rezepten.

Geschmack und Kreativität

Die Rezepte, die wir bisher nachgekocht haben, waren alle sehr lecker. Besonders die Aufstriche und eine kreative Art der Schupfnudeln haben uns sehr gut gefallen. Zweitere wird es auch bei uns auf dem Blog in Kürze geben. Die Kreativität steckt meist nicht in der Gesamtheit, sondern eher im Detail. So ist es wohl nichts Besonderes, Schupfnudeln zu verwenden. Diese mit Mohn zu bestreuen hat dann aber doch wieder etwas pfiffiges. Die sonst oft etwas weichen Schupfnudeln bekommen durch den Mohn einen Crunch, der die langweilige Beilage spannend macht.

Machbarkeit

Die verwendeten Zutaten sind im normalen Handel zu bekommen, was angenehm für jeden ist, der keine Zeit hat, stundenlang durch Feinkostgeschäfte oder orientalische Supermärkte zu schlendern. Wenn Zutaten genutzt werden, die schwierig zu bekommen sein könnten, wird meist auch eine Alternative angegeben. So wird zum Beispiel eine frische Forelle benötigt. Ist diese nicht zur Hand, wird geraten, eine tiefgefrorene zu kaufen und diese über Nacht im Kühlschrank aufzutauen, oder aber einen ähnlichen Fisch wie zum Beispiel eine Renke oder ein Felchen zu nutzen.

Um die Zeitvorgabe von maximal 30 Minuten einzuhalten, werden ab und zu vorgekochte Produkte verwendet. So werden z.B. Kichererbsen aus der Dose verwendet, anstatt diese frisch zu kochen. Das ist jedoch im Kontext dieses Kochbuchs vollkommen  in Ordnung, da jeder, der nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, nachvollziehen kann, dass vorverarbeitete Lebensmittel zum Einsatz kommen. 

Die Rezepte sind klar strukturiert und bei jedem Rezept ist ein roter Faden erkennbar. Neben den Zutaten und der Zubereitung werden die Zeit, die Kalorien und die Personenanzahl genannt. Hierbei schwankt die Anzahl der zu bekochenden Personen teilweise von zwei bis vier,  worauf man achten sollte, um nicht  versehentlich zu viel oder zu wenig zu kochen. 

Die Fotos

Beim Kauf eines Kochbuchs entscheide ich mich auch immer für die schönsten Bilder und jeder weiß: „Das Auge isst mit“. Deshalb spielen die Fotografien der Gerichte eine wichtige Rolle in jedem Kochbuch.

Die Fotografien wurden von der Agentur iStock, Agentur season.agency, Ulrike Schmid, Sabine Mader, Silvio Knezevic, Kramp+Gölling Fotodesign, Coco Lang, Anne Rogge & Jan Jankovic, Jörg Rynio, Wolfgang Schardt, Anke Schütz, Thorsten Suedfels und Michael Wissing beigetragen. Sie entsprechen absoluten Top Standards und lassen dem Leser teilweise das Wasser im Mund zusammen laufen. Die Fotos sind professionell ausgeleuchtet, produziert und bearbeitet. 

Fazit

Das Kochbuch „Die Montag bis Freitag Küche“ hat uns ausgesprochen gut gefallen, da die Rezepte für ihren Zweck, der Feierabendküche für jeden Tag sehr gut geeignet sind. Die klare Strukturierung des Buches und der Rezepte, die schönen Fotografien und das Rahmenprogramm mit dem kleinen Wochentags Wissen haben uns viel Spaß gemacht. Durch die leicht erhältlichen Zutaten und die gut nachvollziehbare Zubereitungsschritte ist dieses Kochbuch für jeden geeignet, der sich nach der Arbeit kurz etwas leckeres zaubern möchte, ohne dabei ewig in der Küche zu stehen oder gar gefrustet zu werden.

Rock the Taste getestet:


Schupfnudeln mit Mangold – Hier geht’s zum Rezept
Seite im Buch: 219
Geschmack

Machbarkeit

Kreativität

Orientalische Hackfleischpfanne – Hier geht’s zum Rezept
Seite im Buch: 163
Geschmack

Machbarkeit

Kreativität

Orangengrieß mit Rhabarberkompott – Hier geht’s zum Rezept
Seite im Buch: 163
Geschmack

Machbarkeit

Kreativität

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