Foodblogger Ressourcen

Nachdem ich meinen Blog Juni 2015 gestartet habe, habe ich tonnenweise Foodblogger Resourcen ausprobiert aber viel davon auch wieder weggeworfen. Deshalb dachte ich, wäre es hilfreich für andere neue Blogger, sich nicht diese Arbeit machen zu müssen sondern ein paar Tipps im voraus zu bekommen. Alle Tools und Dienste die hier aufgelistet sind nutze ich entweder persönlich im Zusammenhang mit dem Blog oder habe sie bereits einmal genutzt und denke dass sie für Andere hilfreich sein könnten.


Food Fotografie Tools

canon_rebelCanon 500D – ist die Kamera die ich für jedes Foto nutze, dass ich aufnehme und  auf Rock the Taste teile. Ich besitze diese jetzt Kamera seit einigen Jahren und ich denke, dass es wirklich eine sehr gute Einsteigerkamera in die Welt der Spiegelreflex Kameras (DSLR) ist. Ich denke dieses Model ist nicht mehr neu auf dem Markt erhältlich, aber der Nachfolger, die Canon EOS 750D ist inzwischen auf dem Markt und macht einen wirklich sehr guten Eindruck.


canon_50mm_1.8_IICanon 50mm 1.8 II –  ist die Linse mit der ich 90% meiner Bilder für den Blog mache. Sie ist ein sehr sehr gutes Einsteigerobjektiv, denn sie ist mit rund 100€ sehr günstig und mit einer maximalen Blendenöffnung von 1.8 sehr Lichtstark. Natürlich entteht durch die große Öffnung auch eine sehr starke Tiefenunschärfe, die oft genutzt werden kann. Wenn etwas mehr Geld investiert werden soll, kann ich die Canon 50mm 1.4  empfehlen. Diese könnte man als großen Bruder des 50mm 1.8 II bezeichnen.


sandisk_extremeSanDisk Extreme – Ja nur eine Speicherkarte, ein Speichermedium wie jedes andere. Aber du wirst heraus finden, dass es zwischen Speicherkarte und Speicherkarte durchaus große Unterschiede gibt, gerade wenn es zum abdrehen von Videos kommt. Wenn lediglich das Haustier fotografiert werden soll, wird es egal sein welches Speichermedium zum Einsatz kommt. Beim Dreh von Videos jedoch empfehle ich eine Speicherkarte mit hoher Schreibgeschwindigkeit und Sicherheit.


lightroomAdobe Photoshop Lightroom – Die wahrscheinlich am einfachsten zu verwendende Foto Bearbeitungssoftware, die ich kenne. Mit dieser Software bearbeite ich so gut wie alle meine Bilder. Man ist nach einer kurzen Eingewöhnung super schnell und hat sogar die Möglichkeit mehrere Bilder gleichzeitig mit den selben Einstellungen zu bearbeiten. Du kannst wirklich alles einstellen, jedoch kannst du ein Bild nicht wirklich retuschieren. Dafür sollte der Große Bruder herangezogen werden.


photoshopAdobe Photoshop – Absoluter High End Industrie Standard. Ich arbeite in der VFX Industrie und nutze es die ganze Zeit, also wirklich professionell. Vom Standpunkt der Fotografie aus gesehen, hat man wirklich alle Möglichkeiten die man sich erträumen kann. Man kann retuschieren, einstellen, säubern, Kompositionen erstellen und vieles mehr. Es ist recht teuer, wenn man aber wirklich mit seinen Bilder arbeiten und Fotografien daraus erstellen will, kommt man um diese Software nur schwer herum.

Tools für den eigenen Food Blog

Diese Tools sollten jedem helfen einen eigenen Blog zu starten, die Tipps sind dabei nicht Foodblog bezogen, sondern eher von der technischen Seite zu betrachten und daher für jeden Typ von Blog hilfreich.Ob du einen Finanzblog startest oder einen über dein Haustier, mit diesen Tools klappt es kinderleicht

stratoStrato – Für das Hosting von Rock the Taste bin ich seit Beginn bei Strato und bleibe auch dort, bis ich zuviel Traffic bekomme. Es gibt dort einen recht günstigen Einstiegstarif für 3,90€ mit allem was das Bloggerherz begehrt. Eine Domain (z.B.: www.deinedomain.de), 30gb Speicher und zwei Datenbanken, was vollkommen ausreichend für einen Blog ist. Wird der Blog groß und braucht mehr Power, gibt es ebenfalls Dedicated Server  Tarife die bei 54€ starten.


Bluehost – Als alternative möchte ich hier noch Bluehost nennen, da viele Bloggerkollegen diesen Dienst nutzen und diesen sehr empfehlen können, um einen Blog zu starten. für rund 5$ kann hier ein ähnliches Paket wie bei Strato mit sogar 100GB Speicher geschnürt werden, also auch nicht wirklich teuer und zum Start vollkommen ausreichend. 


Mailchimp – Ist mein Dienst der Wahl wenn es um das Managen von Email Listen geht. Darüber verschicke ich auch meinen Newsletter, vollautomatisiert aus meinem RSS Feed. Man kann jedoch auch manuelle Kampagnen starten. Außerdem hat man recht mächtige Statistiken um die Kampagnen auszuwerten. bis 2000 Abonenten ist der Dienst umsonst, deswegen kann man mit einem Versuch nichts falsch machen.


WordPress Resourcen

Dieser Abschnitt bezieht sich ausschließlich auf WordPress. Ich persönlich nutze WordPress als Content Management System (CMS) und liebe es hierfür. Vor einiger Zeit habe ich auch einmal Joomla ausprobiert, fand es jedoch irgendwie nie so richtig intuitiv und zu technisch. Außerdem ist doie Community für WordPress größer was gerade für Plugins und Themes extrem wichtig ist. Alle Tools und Dienste die ich hier vorstelle nutze ich entweder selber, oder habe sie bereits genutzt.


genesisGenesis
– ist ein wirklich beeindruckendes und flexibles Framework. Es wird überall im Netz verwendet, von Topblogger zu Topblogger. Pinch of Yum zum Beispiel nutzt es in zusammenarbeit mit einem eigenen custom Theme, aber es gibt noch viele andere, die ihren Blog auf Basis dieses Frameworks aufgebaut haben weil es so reich an Features und einfach zu bedienen ist.


foodieFoodie Pro Theme – Das Genesis Famework ist großartig, noch viel großartiger aber wird es mit dem richtigen Child Theme. Man kann sich die Child Themes selbst designen, jedoch erfordert das einige Fähigkeiten in der PHP und CSS Programmierung. Ich habe meines daher von Shay Bocks gekauft, das Foodie Pro Theme, welches ich im nachhinein customized habe.


wordpressFree WordPress Themes – Wenn du gerade deinen Blog startest, möchtest du unter Umständen nicht gleich Geld dafür bezahlen. Das ist auch okay. Dafür gibt es von der bereits angesprochenen Community eine Vielzahl an kostenfreien Themes zum Download. Die große Auswahl macht es jedoch auch sehr schwer die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn man ein ernsthaftes Business starten möchte, sollte man gleich zu beginn ein wenig Geld für ein gutes Pro Theme ausgeben.


easy_social_share_buttonsEasy Social Share Buttons for WordPress – Du willst, dass dein Blogpost die Welt erobert, richtig? Dann gib jedem die Chance deinen großartigen Inhalt auch zu teilen. Easy Social Share Buttons gibt dir die Möglichkeit von einer Vielzahl an Designs und Social Networks genau die richtigen für deinen Blog auszuwählen. neben Share Buttons gibt es unter anderem noch Follow Buttons und Fan Counter. Durch regelmäßige Updates werden neue Soziale Netzwerke aufgenommen.


recipe-cardRecipe Card – Wenn du gerade deinen Foodblog startest, denkst du wahrscheinlich nicht an ein Rezept Plugin. du möchtest alles ganz einfach halten und deine Rezepte direkt in den Text schreiben. Das mag zuerst plausibel klingen. Jedoch wird es kompliziert wenn du deine Rezepte auch im Sozialen Netzwerk und bei Google sehen willst. Ich nutze die Recipe Card und bin vollkommen zufrieden, jedoch gibt es eine Vielzahl anderer. Probiert sie alle, die meisten sind kostenlos!


wpmlWPML – ist der Premium Weg für jeden, der Multilingual schreiben möchte. WPML erstellt ein komplettes Übersetzungsbackend in WordPress und ermöglich es so verschiedene Sprachversionen des Blogs und der Artikel zu verfassen und diese miteinander zu verknüpfen. Übersetzen muss aber natürlich jeder selbst, es handelt sich hier also nicht um einen Übersetzer, ala Google Translate. Aber es gibt jedem die Werkzeuge um die Übersetzung so einfach wie möglich zu gestalten.


yoastYoast – ist mein Plugin der Wahl wenn es um die SEO (Search Engine Optimization) geht. Einfach nur Artikel  zu schreiben wird keinen Erfolg bringen. Die Posts müssen auch zu den Lesern nach Hause kommen. Das Plugin hilft dabei, die Artikel für Suchmaschinen zu optimieren und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, von der Suchmaschine gefunden zu werden.


backwpupBackWPup – Cool du hast 50 Artikel mit insgesamt über 20.000 Wörtern verfasst. Dein Blog wächst jeden Tag. Aber am Tag x besuchst du deine Domain und findest… Nichts. Ein Server Crash oder sogar ein Hack!? Dein Hoster hat im Normalfall keine Backups die er dir zur Verfügung stellt, deshalb solltest du selbst Hand anlegen und Backups der Daten und der Datenbank erstellen. Mit BackWPup ist das ein Kinderspiel, und passiert einmal aufgesetzt vollautomatisch nach einem Zeitplan.